<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>STARTKLAR</title>
	<atom:link href="https://seistartklar.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://seistartklar.de/</link>
	<description>Berufsorientierung  Karriereberatung  Bewerbungscoaching</description>
	<lastBuildDate>Wed, 14 Jun 2017 14:47:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://seistartklar.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-Startklar_Bildmarke_black_512Pixel-1-32x32.png</url>
	<title>STARTKLAR</title>
	<link>https://seistartklar.de/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Kamikaze Karma trifft STARTKLAR</title>
		<link>https://seistartklar.de/kamikaze-karma-trifft-startklar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Römer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2017 14:42:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[kamikazekarma]]></category>
		<category><![CDATA[marke]]></category>
		<category><![CDATA[Stärken]]></category>
		<category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://seistartklar.de/?p=1642</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im März habe ich einen Stärken-Workshop für erfolgreiche Frauen gegeben und Meike von Kamikaze Karma war dabei. Anschließend wollte sie ganz genau wissen, wie ich denn eigentlich STARTKLAR geworden bin. <br />
Schaut unbedingt auch mal auf Meike´s tollem Blog vorbei: www.kamikazekarma.de</p>
<p>The post <a href="https://seistartklar.de/kamikaze-karma-trifft-startklar/">Kamikaze Karma trifft STARTKLAR</a> appeared first on <a href="https://seistartklar.de">STARTKLAR</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Katha,</p>
<p>vor einiger Zeit haben Sara (von <em><a href="https://www.happyplanties.de/" target="_blank">Happy Planties</a></em>) und ich uns überlegt, dass es schön und wichtig wäre, wenn sich unterschiedliche Frauen hier in Köln besser vernetzen. Frauen, die gerne auch mal eigene und ungewöhnliche Wege gehen. Frauen, die sich mehr austauschen wollen, kreative Ideen miteinander verwirklichen und von ihren Stärken und Ressourcen gegenseitig profitieren könnten. Und bei den Stärken kam dann Dani ins Spiel. Sie ist Stärken-Coach und hat für einige von uns ein Stärkeseminar abgehalten. Das war spannend, denn ich dachte immer, dass ich eigentlich schon ganz gut weiß, was mir so liegt und was nicht. Aber durch das Seminar habe ich doch nochmal deutlich gemerkt, wie wichtig es ist, sich klar zu machen, was man besonders gut kann und mag und wie man besser damit arbeitet.</p>
<p>Meine am meisten ausgeprägte Stärke ist WOO! Das heißt so viel wie Kontaktfreude, Menschen zusammenbringen, Leute kennenlernen, Netzwerken, sich austauschen. Begeisterungsfähigkeit und Kommunikation kamen dicht danach. Auch nicht verwunderlich, für Menschen, die mich kennen. Aber trotzdem: Als Autorin und Texterin arbeite ich die meiste Zeit alleine für mich (im Schlafanzug) zuhause und das ist vielleicht nicht ideal… Mal sehen, was da noch so kommt in der Zukunft. Ein paar Ideen habe ich schon… Vielleicht doch ne Kneipe?! ?</p>
<p>Ich fand das alles sehr interessant und habe deswegen nochmal ausführlich mit Dani gesprochen:</p>
<p><strong>Was wolltest Du werden, als Du klein warst?</strong></p>
<p><em>Da ich meine ganze Jugend getanzt habe, wollte ich sehr lange tatsächlich Balletttänzerin werden. Bis ich gemerkt habe, dass das mit 1,83 wohl nicht ganz realistisch ist. Danach habe ich ständig geschwankt zwischen Anwältin und Journalistin. Hier war glaube ich mein Blick etwas getrübt von diversen Filmen, in denen beide Berufe immer etwas heroisches haben, in der Realität aber beides nicht wirklich zu mir gepasst hätte. Als Anwalt musst Du sehr detailorientiert denken können und als Journalistin schreibst Du leider nicht immer nur über Dinge, die Dich fesseln und die Welt verändern.</em></p>
<p><strong>Wie war dann Dein tatsächlicher Werdegang?</strong></p>
<p><em>Ich habe zunächst Germanistik und Anglistik studiert, da damals das Schreiben mein Berufswunsch war. Ich habe dann aber schnell gemerkt, dass das nicht das Richtige für mich ist. Meine Gedanken sind absolut unstrukturiert und es kostet mich viel Kraft, sie zu sortieren. Ich habe damals bereits im Studium begonnen für eine kleine Personalberatung zu arbeiten und war dort für die Direktansprache von Bewerbern für große Kunden zuständig. Klassisches Headhunting oder Talent Sourcing wie es heute heißt. Damit habe ich auch meine ersten Berufsjahre verbracht bis ich 2010 ein Team in dem Bereich aufbauen und neu ausrichten sollte. Da hieß es Mitarbeiter einstellen, einarbeiten, Prozesse festlegen, Workshops und Trainings anbieten. Das war großartig, sobald aber alles soweit aufgesetzt war, wurde es langweilig. Ich habe dann noch 2 Jahre bei der gleichen Firma als Senior Beraterin gearbeitet und ganze Suchprojekte verantwortet. Also Bewerbungsunterlagen sichten, Interviews führen, Berichte schreiben. Dort habe ich viel gelernt, aber die Berichte haben mich auf Dauer zu viele Nerven gekostet. Ich hatte zu dem Zeitpunkt bereits eine Coaching- sowie eine Trainerausbildung absolviert und wollte nicht mehr für die Auswahl und Bewertung anderer Menschen verantwortlich sein, sondern sie lieber dabei begleiten, ihre Ziele zu erreichen. Also habe ich zu einer kleinen Beratung als Karrierecoach gewechselt und wurde nach nur 9 Wochen ziemlich unsanft entlassen. In der Zeit danach habe ich viel nachgedacht und mich endlich getraut, meine Selbstständigkeit zu fokussieren.</em></p>
<p><strong>Wann hast Du gemerkt, dass Du Dich selbstständig machen willst? Und was war zuerst da: Die Idee, WAS Du machen willst. Oder der Gedanke, DASS Du etwas selbstständig machen möchtest?</strong></p>
<p><em>Die Idee DASS und WOMIT kam bereits 2012 während meiner Coachingausbildung. Das ging eigentlich Hand in Hand. Ich habe mich während der Ausbildung sehr viel mit meinen Stärken beschäftigt und erstmalig genau verstanden, was mich glücklich macht und wie ich Bestleistung erzielen kann. Und da dachte ich recht schnell; also wenn das jemand frühzeitig mit mir gemeinsam erarbeitet hätte, dann hätte ich viel gezielter nach meinen ersten Berufswegen suchen können. Das hätte mir viel Stress erspart. Und damit war die erste Idee geboren. Seitdem entwickeln ich eigentlich ständig neue Ideen wie die, die Stärkencoachings mit Outdoorelementen zu verbinden oder Unternehmen zu beraten, wie sie die Motivation und Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter erhöhen können.</em></p>
<p><strong>Wie kamst Du zum Stärken-Coaching? Wie würdest Du das jemandem erklären, der noch nie etwas davon gehört hat?</strong></p>
<p><em>Wir leben in einer Zeit voller Leistungsorientierung und Selbstoptimierung. Und wir neigen dazu, uns immer mit anderen zu vergleichen und dabei sehen wir meist, was andere viel besser können als wir. Auch Unternehmen denken oft in Defiziten bei Ihren Mitarbeitern und wie man diese ausgleichen kann. Als ich in meiner Trainerausbildung erstmalig auf den Strengthfinder stieß, mochte ich die positive Psychologie hinter der Idee, dass jeder von uns ein einzigartiges Set an Stärken mitbringt, deren gezielter Einsatz uns besonders erfolgreich und gleichzeitig zufrieden macht. Wir sollten nicht ständig versuchen, allein an unseren Schwächen zu arbeiten, sondern zuerst schauen, was wir schon mitbringen und hier das verborgene Potential nutzen. Das soll nicht heißen, dass wir uns nicht weiterentwickeln sollen, ganz im Gegenteil. Nur sollten wir diese Weiterentwicklung in unseren Stärken suchen und uns bei unserer Berufswahl und Karriereplanung in eine bestimmte Richtung fokussieren. Das klingt so einfach, umso überraschender ist es, dass nur 25% aller Beschäftigten angeben, Ihre Stärken im Beruf einsetzen zu können.</em></p>
<p><strong>Was ist das, der „Strengthfinder“?</strong></p>
<p><em>Der Strength Finder ist ein webbasiertes Tool zur Identifizierung von Talenten. Nach der Beantwortung von 177 Fragepaaren erhält man sein individuelles Talentprofil bestehend aus 34 Talentthemen, die in einer individuell verschiedenen Reihenfolge angeordnet sind. Diese Talente sind laut dem Ansatz wiederkehrende Gedanken-Gefühls- und Verhaltensmuster. Setzt man sie gezielt ein und erweitert sie um Fertigkeiten und Wissen, entwickeln sich daraus Stärken. Das spannende daran ist, dass diese Talente, ähnlich wie ein Fingerabdruck, in ihrer Zusammensetzung sehr besonders sind. So liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein anderer die identische Top 5 Reihenfolge wie man selber hat, bei 1:33.000000. </em></p>
<p><strong>Was liebst Du am meisten an Deiner Arbeit?</strong></p>
<p><em>Ich finde es toll zu beobachten, wenn Menschen den Aha-Effekt haben, in dem sie plötzlich erkennen, warum Dinge bisher so verlaufen sind, wie sie sind und wieso sie bisher oft unzufrieden waren. Auch liebe ich es, wenn jemand plötzlich total stolz und selbstbewusst aus einer Sitzung geht, weil er erkannt hat, dass das, was ihn persönlich ausmacht, nicht völlig banal sondern sehr besonders ist. Ich arbeite auch mit Langzeitarbeitslosen zusammen, die sehr lange keine Wertschätzung erfahren haben und immer völlig perplex sind, dass sie tatsächlich auch Stärken haben. Auf den Punkt gebracht: ich darf Menschen dabei begleiten, Ihr Leben zu verbessern und das liebe ich.</em></p>
<p><strong><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-1604 alignleft" src="https://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_5494-300x200.jpg" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" srcset="https://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_5494-300x200.jpg 300w, https://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_5494-768x512.jpg 768w, https://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_5494-1024x682.jpg 1024w, https://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_5494-720x480.jpg 720w, https://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_5494.jpg 1280w" alt="IMG_5494" width="300" height="200" /></strong></p>
<p><strong>Was für Hindernisse musstest Du überwinden oder überwindest Du immer noch?</strong></p>
<p><em>Marketing und Vertrieb sind sicherlich sehr große Hindernisse am Anfang. Und ich kämpfe auch jeden Tag mit meinen „Schwächen“. Ich habe viele Ideen und stoße viele Dinge an, aber muss mich sehr disziplinieren um administrative Arbeiten zu erledigen, die einfach dazu gehören. Wenn man ein Webinar anbieten möchte, muss man ein Tool dafür auswählen und die Recherche hierzu habe ich bereits mehrfach begonnen, nur um bei der Fülle an Angeboten den Rechner wieder zuzuklappen. Auch arbeite ich noch Teilzeit in einem Angestelltenverhältnis. Das macht Spaß, nimmt aber viel Zeit weg für mein eigenes Unternehmen und ich muss mich immer wieder neu priorisieren.</em></p>
<p><strong>Was würdest Du Menschen raten, die sich selbstständig machen wollen?</strong></p>
<p><em>Zunächst sollte man einen Businessplan erstellen und eine genaue Marktanalyse durchführen. Die besten Ideen machen nur Sinn, wenn es eine Zielgruppe dafür gibt. Dann sollte man sich bewusst mit seinen Stärken auseinandersetzen und schauen, welche Aufgaben einem als Unternehmer aufgrund seines Stärkenprofils leicht fallen werden und wo es vielleicht Schwachstellen gibt. Meist ist es auch hilfreich, einen Partner ins Boot zu holen, der die eigenen Schwachpunkte mit seinen Stärken ergänzt. In jedem Fall ist es wichtig, sich vorab einen Plan zu erstellen und Meilensteine festzulegen. Sonst fällt die Priorisierung der vielen Aufgaben mitunter schwer und man verliert den Fokus.</em></p>
<p><strong>Wie muss sich Deiner Ansicht nach die Berufswelt noch verändern, um die Menschen glücklicher zu machen?</strong></p>
<p><em>Unternehmen müssen verstehen, dass ihre Mitarbeiter nur leistungsfähig sind und bleiben, wenn Sie Dinge tun dürfen, die Ihren Stärken entsprechen. Dies muss bereits im Auswahlprozess berücksichtigt werden. Oft sind Personaler noch sehr auf den Werdegang und die fachlichen Qualifikationen fokussiert. Viel wichtiger ist doch: hat der Bewerber die nichtfachlichen Kompetenzen, die es für den Job braucht und die zum Unternehmen passen. Mein Vorstellungsgespräch für den Job, in dem ich nach nur wenigen Wochen gekündigt wurde, hat genau 30 Minuten gedauert und mir wurden keine Fragen zu meiner Persönlichkeit gestellt. Nicht überraschend, dass es am Ende offensichtlich nicht gepasst hat. Auch spielt das Thema Stärken und Wertschätzung eine unter dem Aspekt des Fachkräftemangels immer größere Rolle, wenn es darum geht, die wertvollen Mitarbeiter lange an das Unternehmen zu binden. Und hier liegt der Hebel bei den Führungskräften, die dafür sorgen müssen, ihre Mitarbeiter nicht nur sorgfältig gemäß ihrer Stärken auszuwählen sondern auch weiterzuentwickeln. Die neuste Gallup-Studie zur Arbeitszufriedenheit sagt, dass nur 15% aller Beschäftigen angeben, in ihrem Job zufrieden zu sein. Das ist beängstigend. Bei den Menschen, die Ihre Stärken jeden Tag einsetzen können, liegt die Zufriedenheit bei rund 90%. Also müssen Unternehmen umdenken und ihr Talent Management auf die Stärkenorientierung ausrichten. Zusätzlich sollten bereits Schulen und Universitäten neben dem Besuch beim BIZ des Arbeitsamts mehr zum Thema Stärkenfindung anbieten.</em></p>
<p><strong>Von was träumst Du?</strong></p>
<p><em>Ich liebe es zu reisen und am Meer zu sein. Ich surfe seit 2010 und versuche jede freie Minute ins Wasser zu kommen. Ein Traum wäre es, eine gewisse Zeit im Jahr am Meer zu wohnen und dort zu arbeiten. Deshalb starte ich ja dieses Jahr mein Projekt „Surf Up Your Career“ in Portugal, bei dem ich Stärkencoaching und Surfen miteinander verbinden möchte. Ich wäre auch offen für ein anderes Land wie Skandinavien oder Kanada, einfach um mal etwas anderes kennenzulernen. Dort hätte ich gerne ein rotes Holzhaus direkt am Meer mit Mann und Kind. Und mein Unternehmen ist dann größer als heute. Ich habe vielleicht einen oder mehrere Partner, mit denen ich gemeinsam neue Ideen vorantreiben kann.</em></p>
<p>Danke, liebe Dani!</p>
<p>Wer Lust hat, mit Daniela zu arbeiten oder Fragen hat, findet den Kontakt auf ihrer <em><a href="https://seistartklar.de/" target="_blank">Homepage</a></em>.</p>
<p>Und wir, Katha, sollten uns auch ganz bald nochmal zusammensetzen und über unsere Stärken, unsere Schwächen und unsere Zukunft sinnieren… Das Leben geht weiter und schreit danach, gelebt zu werden.</p>
<p>Kuss zu Dir,</p>
<p>Deine Meike</p>
<p>The post <a href="https://seistartklar.de/kamikaze-karma-trifft-startklar/">Kamikaze Karma trifft STARTKLAR</a> appeared first on <a href="https://seistartklar.de">STARTKLAR</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Talent Sourcing- Gewinnen Sie die richtigen Talente mit Ihrer Persönlichkeit!</title>
		<link>https://seistartklar.de/talent-sourcing-gewinnen-sie-die-richtigen-talente-mit-ihrer-personlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Römer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 May 2017 16:02:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerber]]></category>
		<category><![CDATA[Candidate Experience]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Talent Sourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://seistartklar.de/?p=1625</guid>

					<description><![CDATA[<p>Talent Sourcing, die aktive Ansprache von Bewerbern, wird aufgrund des Fachkräftemangels immer häufiger von den Unternehmen selber betrieben. Nur wie gewinnt man die besten Talente für das Unternehmen? </p>
<p>The post <a href="https://seistartklar.de/talent-sourcing-gewinnen-sie-die-richtigen-talente-mit-ihrer-personlichkeit/">Talent Sourcing- Gewinnen Sie die richtigen Talente mit Ihrer Persönlichkeit!</a> appeared first on <a href="https://seistartklar.de">STARTKLAR</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufgrund des immer engeren Bewerbermarktes</strong> setzen viele Unternehmen zunehmend auf die <strong>aktive Ansprache</strong> von Kandidaten. Dies hatten bis dato vor allem Personalberater übernommen und dafür unglaublich hohe Honorare eingestrichen: bis zu 33 % des Bruttojahresgehaltes des zu besetzenden Kandidaten.</p>
<p>Seit wenigen Jahren haben immer mehr Unternehmen begonnen, das Know How der Direktansprache innerhalb der eigenen Recruitingabteilung aufzubauen. Das spart nicht nur Geld, sondern verkürzt die Prozesse und sorgt dafür, dass Unternehmen ihren eigenen Talentpool aufbauen können.</p>
<p><strong>Doch wirkliches Talent Sourcing will gelernt sein!</strong></p>
<p>Am 18./19. Mai fand in Mainz erstmalig der deutsche Sourcing Summit statt und neben vielen namenhaften Speakern der Szene traf sich darüber hinaus so ziemlich jeder unternehmensinterne Sourcer, den Deutschland zu bieten hatte.</p>
<p>Der thematische Schwerpunkt wurde sehr auf die technische Seite gelegt: Wie findet man in Zeiten von Datenschutz und Co. dennoch die richtigen Mitarbeiter und wie erhält man alle relevante Informationen über sie. Was jedoch erst Freitagnachmittag und das nur sehr am Rande thematisiert wurde, ist das Thema: Wenn ich denn nun den perfekten Kandidaten gefunden habe, wie schaffe ich es, ihn von meinem Arbeitgeber zu überzeugen?</p>
<p><strong>Wie verkaufe ich meinen Arbeitgeber?</strong></p>
<p>Sicher ist es wichtig, erst einmal die richtigen Kandidaten ausfindig zu machen. Und bewegt man sich nicht grade in einer absoluten Nischen-Branche und sucht Astronauten für die NASA, kann man es mit Xing, LinkedIn &amp; Co. schon recht weit bringen. Nur, was bringt es mir, wenn ich nun nach stundenlanger Recherche endlich den besagten Kontakt habe und nicht weiß, wie ich ihn von mir und dem Unternehmen überzeugen kann?</p>
<p><strong>Talent Sourcing ist Vertrieb</strong></p>
<p>Ja, in der Tat hat sich die Stellenbeschreibung eines modernen Recruiters um einen entscheidenen Baustein erweitert. Während er zuvor fit in Prozesssteuerung, Bewerbungsunterlagensichtung und Eignungsdiagnostik sein musste, soll er nun zusätzlich eine Affinität zu <strong>Vertrieb</strong> haben. Das ist eher untypisch und sicher ein Grund dafür, warum vermehrt reine <strong>Talent Sourcer</strong> eingestellt werden, die sich allein auf die Ansprache von Kandidaten sowie den Ausbau eines Talentpools konzentrieren.</p>
<p>Doch was ist denn nun wichtig bei der Direktansprache? Knallharte Fakten zur Position oder muss man den potentiellen Bewerber doch emotional erreichen? Und wie mache ich das?</p>
<ol>
<li><strong>Fachliche Kompetenz in der Ansprache</strong><br />
Am Anfang einer jeden Suche und Ansprache sollte ein sehr intensives Briefing mit dem Fachbereich stehen. Es ist wichtig, über die Rahmenbedingungen zur Position Bescheid zur wissen und die grundlegenden Fragen eines Kandidaten beantworten zu können. Ich selber rekrutiere für die IT Branche und muss zugeben, fachlich oftmals garnicht so tief in der jeweiligen Stelle drin zu sein. Ich kenne die groben Fakten, allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Kandidaten meist viel besser als ich wissen, was sie als Consultant, Projektmanager oder Service Manager tun müssen. Kann ich eine Frage nicht beantworten, höre ich beim Fachbereich noch einmal nach. Ich konzentriere mich viel eher darauf zu verstehen, was der Kandidat hören möchte und was ihn zu einem Wechsel motivieren kann. So gehe ich auch in jedes Gespräch zunächst mit der Frage: Was wäre Ihnen wichtig zu erfahren? Was könnte Sie zu einem Wechsel motivieren? Nicht ratsam ist es, einmal die Stellenausschreibung runterzubeten und sich lediglich auf harte Fakten zu konzentrieren. Das kann der Fachbereich in einem nächsten Schritt sicherlich um einiges besser. Deshalb gilt: <strong>eine gute Informationsbasis ist wichtig, aber nicht ausschlaggebend.</strong></li>
<li><strong>Unternehmenskultur und Werte beschreiben<br />
</strong>Was der Kandidat meist nicht auf der Unternehmens-Homepage oder der Stellenausschreibung erfahren kann, ist das Thema: wie ist es bei dem Unternehmen zu arbeiten, was macht uns als Company besonders und welche Benefits kann der potentielle Bewerber erwarten? Hier hole ich gerne aus und beschreibe, wie groß der Freiraum in der Arbeit ist, wie es mit der Work-Life-Balance aussieht und wie die Kultur im Unternehmen allgemein ist. Auch beschreibe ich an dieser Stelle, wie die potentielle Führungskraft so tickt und was ihr wichtig in der Zusammenarbeit ist. Diese Informationen habe ich mir vor der Suche eingeholt und mache immer wieder die Erfahrung, dass die Kandidaten hierauf besonders achten. Selbstverständlich macht es wenig Sinn, jedem Kandidaten, die gleichen Benefits aufzuzählen. Hier benötigt man ein wenig Gespür dafür, was den Kandidaten interessieren kann. Jemandem, der grade sein Studium beendet hat, erkläre ich etwas zu den interneren Weiterentwicklungsmöglichkeiten, einer Frau um die 30 erläutere ich das Programm zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und mit einem erfahrenen Projektmanager spreche ich über die unterschiedlichen Rentenpakete. Hier empfehle ich: <strong>bereite Dich auf jedes Gespräch vor und überlege am besten vorab, was den Kandidaten interessieren kann.</strong></li>
<li><strong>Persönlichkeit zählt</strong><br />
Ich habe vor allem die Erfahrung gemacht, dass man noch so gut vorbereitet gewesen sein kann, wenn man es nicht schafft, in der Ansprache eine persönliche Beziehung zu dem potentiellen Bewerber herzustellen. Das heißt, ich beschäftige mich mit jedem Profil vor der Erstansprache intensiv und schaue auch einmal nach, ob wir vielleicht eine Gemeinsamkeit haben. Sagt der Kandidat, dass er in Urlaub fährt, frage ich nach, wohin und habe natürlich Verständnis dafür, dass er seinen Lebenslauf erst im Nachgang schickt. Berichtet jemand von seiner Hochzeit gratuliere ich und frage nach der Hochzeitsreise. Eine Ansprache muss nicht gleich ein Verkaufsgespräch sein, es geht vielmehr darum, dem Bewerber ein Gefühl dafür zu geben, dass ich an ihm interessiert bin- und das nicht nur rein beruflich. Ab dem Zeitpunkt, wo ich mit dem Kandidaten die weitere Vorgehensweise besprochen habe, fühle ich mich hauptverantwortlich für den weiteren Prozess. Auch wenn der Fachbereich sowie der verantwortliche Rekrutier nun den Bewerber übernehmen, halte ich den ihn weiterhin auf dem Laufenden, wie der Prozess läuft, gebe Feedback und sage ihm persönlich ab oder zu. Selbst wenn wir diesmal nicht zusammenkommen, sorge ich dafür, dass man in Kontakt bleibt und er in meinen Talentpool aufgenommen wird. Wenn der Bewerber bei uns eine positive Candidate Experience hatte, wird er seinem Kontaktnetzwerk davon erzählen!</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://seistartklar.de/talent-sourcing-gewinnen-sie-die-richtigen-talente-mit-ihrer-personlichkeit/">Talent Sourcing- Gewinnen Sie die richtigen Talente mit Ihrer Persönlichkeit!</a> appeared first on <a href="https://seistartklar.de">STARTKLAR</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tausche Berufung gegen Jobfrust!</title>
		<link>https://seistartklar.de/tausche-berufung-gegen-jobfrust/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Römer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 May 2017 22:18:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Berufliche Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Stärken]]></category>
		<category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://seistartklar.de/?p=1581</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zufriedenheit im Job ist etwas, nach dem die meisten Menschen heutzutage streben. Wie Du das erreichen kannst und was Deine Stärken damit zu tun haben, erfährst Du in meinem Gastbeitrag bei meinem lieben Kollegen Michael Tomoff (www.tomoff.de). </p>
<p>The post <a href="https://seistartklar.de/tausche-berufung-gegen-jobfrust/">Tausche Berufung gegen Jobfrust!</a> appeared first on <a href="https://seistartklar.de">STARTKLAR</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele von uns kennen das Gefühl:</strong> es ist wieder einmal zu schnell Sonntagabend, das Wochenende war viel zu kurz und am nächsten Morgen muss man ins Büro. Für 5 lange Tage, um Aufgaben zu verrichten, die einem keinen Spaß machen.</p>
<p>Dabei ist es eigentlich ein guter Job.<br />
Er ist sicher, einigermaßen gut bezahlt und Ihre Kollegen scheinen glücklich damit.</p>
<p>Trotzdem sind Sie nicht zufrieden, quälen sich immer häufiger aus dem Bett und leben für die Wochenenden und den Urlaub. Jobfrust im Anmarsch!</p>
<p>Sie fragen sich vermutlich ab und an, woher diese Unzufriedenheit rührt, ob Sie diesen Zustand bis zur Rente aushalten können. Oder sollten. Nur welcher Job besser zu Ihnen passen würde oder Ihnen mehr Spaß bereiten könnte, dazu haben Sie noch keine wirkliche Idee.</p>
<h2>Ein Schwank aus dem Nähkästchen</h2>
<p>Ich selber erinnere mich nur zu gut an diese Zeit zurück. Es begann damit, als ich nach der Uni bei einer Unternehmensberatung einstieg. Ich fühlte mich unwohl, weniger leistungsfähig als andere und immer irgendwie so, als ob ich einfach nicht am richtigen Platz sei. Ab da hangelte ich mich 3 Jahre lang von Job zu Job und dachte jeden Tag daran, dass das unmöglich die Endlösung sein kann.</p>
<p><strong>Zufriedenheit im Job</strong> ist das Ziel, nach dem die meisten Menschen in der heutigen Zeit streben. Während bei unseren Großeltern und Eltern vor allem der Aspekt der Sicherheit als entscheidendes Auswahlkriterium für einen Beruf galt, verbringen wir heute so viel Zeit auf der Arbeit, dass wir mehr wollen als eine Aufgabe, mit der wir nur unseren Lebensunterhalt verdienen. Wir möchten <strong>Spaß an der Arbeit</strong> haben, sie soll uns ausfüllen und unserem Leben einen Sinn und eine Richtung geben.</p>
<p>Das ist allerdings häufig eine größere Herausforderung als man zunächst denkt.</p>
<h2>Stärken einsetzen = Zufriedenheit im Job</h2>
<p>Der <strong><a href="https://www.gallup.de/183104/engagement-index-deutschland.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gallup Engagement Index</a></strong> ist Deutschlands renommierteste und umfangreichste Studie zur Arbeitszufriedenheit. Seit 2001 untersucht Gallup den Grad des Engagements von Mitarbeitern und ihre Zufriedenheit bei der Arbeit. Und in diesem Zusammenhang untersucht die Studie die Faktoren, die dazu führen, dass Mitarbeiter Ihre Arbeit als besonders zufriedenstellend bewerten.</p>
<p>Das Ergebnis ist eindeutig: entscheidend für eine hohe Bindung an den Job sowie eine große <strong>emotionale Zufriedenheit</strong> ist der regelmäßige <strong>Einsatz der individuellen Stärken</strong> am Arbeitsplatz. Menschen, die das taten, waren außerdem erfolgreicher in ihrem Beruf und bis zu 7,8% produktiver.</p>
<p>Auf Basis dieser Erkenntnisse entwickelte Gallup den <strong><a href="https://www.strengthsfinder.com/home.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">StrengthsFinder</a></strong>, einen onlinebasierten Test zur Identifizierung der individuellen Talente eines Menschen.</p>
<p><strong>Talente</strong>, so Gallup, sind wiederkehrende Gedanken-, Gefühls, und Verhaltensmuster, die fest in unserer Persönlichkeit verankert sind und sich im Laufe des Lebens nicht verändern. Erweitert man eines der insgesamt <strong>34 Talentthemen</strong> gezielt um Wissen und Fertigkeiten, entwickeln sich daraus <strong>Stärken</strong>.</p>
<p>So kann jemand mit dem Talent „Kontaktfreude“ mit dem richtigen Handwerkszeug die Stärke „Verkauf“ entwickeln und jemand mit der Talentkombination „Einfühlungsvermögen“ und „Wiederherstellung“ (Problemlösung) kann mit einer guten Ausbildung ein herausragender Therapeut werden.</p>
<p>Wir können also <strong>mit dem gezielten Einsatz unserer Talente</strong> unsere Stärken weiter ausbauen. Allerdings ist es kaum möglich, in einer Tätigkeit Bestleistung zu erzielen, wenn diese nicht unserer Natur entspricht.</p>
<p>In einer Zeit voller <strong>Selbstoptimierung</strong> versuchen wir häufig, besser in den Dingen werden zu wollen, die uns nicht liegen und unsere Schwächen auszumerzen. Auch Unternehmen neigen dazu, Leistungsdefizite bei Mitarbeitern zu identifizieren und hieraus Trainingsmaßnahmen abzuleiten. Der StrengthsFinder rät zum Gegenteil, nämlich dazu, sich noch intensiver mit seinen Stärken auseinanderzusetzen, da hier das größte Potential für <strong>Leistungssteigerung</strong> und natürlich <strong>emotionale Zufriedenheit</strong> liegt.</p>
<h2>Fahrplan zu Ihrer Berufung</h2>
<h3>1. Identifizieren Sie Ihre Stärken</h3>
<p>Als ich 2012 anfing, mich mit dem StrengthsFinder auseinanderzusetzen, war ich sofort begeistert. Durch die <strong>Analyse meiner Stärken</strong> hatte ich das eigentliche Problem meiner Unzufriedenheit endlich erkannt und konnte mich auf die Suche nach einem Job machen, in dem ich meine Stärken optimal zum Einsatz bringen konnte.</p>
<p>Mein Profil setzt sich aus den Talentthemen <em>Kontaktfreudigkeit, Strategie, Kommunikation, Tatkraft</em> und <em>Fokus</em> zusammen. Was das konkret bedeutet? Ich selbst bin gerne unter Menschen, nur durch einen Austausch mit Ihnen komme ich zu meinen wichtigsten Erkenntnissen. Wenn ich nicht rede, denke ich nicht. Darüber hinaus muss ich ständig etwas tun, liebe es neue Projekte voranzutreiben, Menschen für meine Ideen zu begeistern und bin von einem ständigen Optimierungsgedanken getrieben. Dinge, die ich einmal angehe, setze ich konsequent um.</p>
<p>Zur <strong>Identifizierung Ihrer Stärken</strong> müssen Sie nicht zwangsläufig den StrengthsFinder absolvieren. Stellen Sie sich stattdessen folgende Fragen:</p>
<ul>
<li>Welche Tätigkeiten erfüllen Sie mit großer Zufriedenheit?</li>
<li>Was für Dinge erledigen Sie ohne große Anstrengung mit sehr gutem Ergebnis?</li>
<li>Bei welchen Aufgaben vergessen Sie die Zeit?</li>
<li>Wofür werden Sie immer wieder gelobt?</li>
</ul>
<p>Können Sie bei einer Tätigkeit alle diese Fragen mit einem klaren „Ja“ beantworten, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie innerhalb Ihrer Stärken agieren. Fragen Sie ebenfalls einmal Ihre Kollegen, wo sie Sie als besonders stark erleben oder um welche Eigenschaft sie Sie beneiden.</p>
<p>Oftmals empfinden Sie die Dinge, die Ihnen liegen als selbstverständlich und nichts Besonderes. Erst im Austausch mit anderen wird oft deutlich, dass Ihre hohe analytische Denkweise oder effiziente Arbeitsweise gar nicht so alltäglich sind, sondern eine Ihrer Stärken.</p>
<h3>2. Reflektieren Sie Ihre eigene Biografie</h3>
<p>Bevor ich mich mit dem Stärkenansatz wirklich auseinandersetzte, hatte ich mir meine Jobs eher intuitiv ausgesucht und war mal mehr mal weniger glücklich damit. Erst ein Mal hatte ich bis dato erfahren, wie gut es sich anfühlen konnte, wenn ich etwas tun durfte, was meinem Stärkenprofil entsprach.</p>
<p>Ich sollte eine Abteilung neu aufbauen.<br />
Es gab bisher keine Strukturen, kein Einarbeitungskonzept, keine Ziele für die Mitarbeiter, nicht mal die Mitarbeiter selber waren an Bord. Sie hatten alle kurz vor meinem Antritt gekündigt.</p>
<p>Ich durfte gestalten, Konzepte entwerfen, Mitarbeiter schulen und selber Entscheidungen treffen.<br />
Eine tolle Zeit.<br />
Sobald ich jedoch alle Prozesse aufgesetzt und eine gewisse Routine Einzug gehalten hatte, verlor ich meine Motivation, war ständig müde und frustriert. Mit dem Wissen um meine Stärken verstand ich nun auch, woher diese erneute Frustration kam.</p>
<p>Nachdem Sie Ihre Stärken im ersten Schritt identifiziert haben, ist es nun hilfreich zu überlegen, <strong>in welchen beruflichen Stationen Sie in der Vergangenheit besonders glücklich und zufrieden waren</strong>. Gehen Sie Ihren Werdegang chronologisch durch und identifizieren Sie jeweils den Grad Ihrer Zufriedenheit in dieser Zeit.</p>
<p>Überlegen Sie danach, welche Rahmenbedingungen dafür jeweils verantwortlich waren. Welche Aufgaben mussten Sie erledigen, wie sah Ihr Umfeld damals aus?</p>
<p>Sehr schnell werden Sie sehen, dass Sie auf Muster stoßen. Es wird Aufgabenbereiche geben, die immer wieder in Zusammenhang mit Ihrem Wohlbefinden auftauchen. Bei diesem Schritt der Reflexion wird der Zusammenhang Ihrer Zufriedenheit mit dem Einsatz Ihrer Stärken deutlich.</p>
<h3>3. Schärfen Sie Ihr berufliches Profil</h3>
<p>Basierend auf meinen Erkenntnissen zu meinen Stärken und Bedürfnissen, entwarf ich erstmals systematisch das <strong>optimale berufliche Profil</strong> für mich. Mir wurde immer klarer, wie nahe der Start einer Selbständigkeit lag, da ich hier genau das tun konnte, was mir am meisten lag: Dinge entwickeln und vorantreiben, selbständig entscheiden und andere Menschen inspirieren.</p>
<p>Wenn Sie Ihr berufliches Profil erstellen, notieren Sie sich sämtliche Stärken und Bedürfnisse für emotionale Zufriedenheit, die Sie identifiziert haben, und beginnen Sie daraus Aufgaben abzuleiten, die Ihren Stärken entsprechen.<br />
Das können sowohl Aufgaben sein, die Ihnen in der Vergangenheit viel Freude bereiten haben, als auch solche, die neu für Sie sind, jedoch gut zu Ihrem Stärkenprofil passen.</p>
<p>Stellen Sie diese Aufgaben Ihrem jetzigen Tätigkeitsfeld gegenüber. Meist können Sie jetzt genau erkennen, woher die Frustration im Job eigentlich kommt und was Sie vermissen.</p>
<h3>4. Erstellen Sie einen Entwicklungsplan</h3>
<p>Mein Umsetzungsprozess zu einer Selbständigkeit hätte sicherlich beschleunigt werden können, hätte ich vorher einen <strong>konkreten Entwicklungsplan</strong> entworfen.</p>
<p>Erstellen Sie also einen Plan, in dem Sie genau festhalten, welche <strong>Veränderungen</strong> Sie anstoßen müssen, um in Zukunft Ihre Stärken täglich einzusetzen. Überlegen Sie, in welchem Beruf Sie die Aufgaben, die Sie unter Schritt 3 identifiziert haben, einsetzen können.</p>
<p>Das Ergebnis kann sein, dass Sie hierfür Ihren Arbeitgeber oder die Abteilung wechseln müssen. Häufig zeigen sich aber auch Möglichkeiten, einen Job so umzugestalten, dass Sie wieder mehr Freude an der Tätigkeit empfinden. Dies liegt sicherlich auch immer am Vorgesetzten, der offen für eine andere Aufgabenverteilung sein sollte.</p>
<p>Stellen Sie sicher, dass Sie den Plan so ausrichten, dass er Ihrem Talentprofil entspricht. Jemand der eine hohe Bindungsfähigkeit und Routine mag, sollte versuchen, zunächst etwas in seinem gewohnten Umfeld zu verändern. Jemand, der gerne Neues wagt und keine Scheu, hat sein Umfeld zu verändern, kann in eine Richtung denken, die dem Bedürfnis nach Veränderung gerecht wird.</p>
<h3>5. Definieren Sie konkrete erste Schritte</h3>
<p>Achte Sie darauf, dass Sie in Ihrem Plan konkrete nächste Schritte definieren, die Sie gehen, um eine Veränderung herbeizuführen. Starten Sie mit Zielen, die Sie in den nächsten <strong>72 Stunden</strong> erreichen möchten. Denn erwiesenermaßen ist der Umsetzungserfolg sehr davon abhängig, ob Sie kurzfristig die ersten Schritte Richtung Veränderung wagen oder eben nicht.</p>
<p>Legen Sie fest, wann Sie mit Ihrem Vorgesetzten über Ihre Erkenntnisse sprechen, wann Sie beginnen, nach neuen Jobmöglichkeiten zu recherchieren und welche Veranstaltungen Sie vielleicht besuchen, um eine mögliche Selbständigkeit voranzutreiben.</p>
<p><strong>Je konkreter Sie hierbei planen, desto schneller werden Sie die Dinge umsetzen.</strong></p>
<p>Die Suche nach Zufriedenheit im Beruf ist ein Prozess, der sicherlich etwas Zeit braucht und hin und wieder von Rückschritten geprägt sein wird. Aber am Ende lohnt es sich, denn es ist ein tolles Gefühl, auch montags gerne ins Büro zu gehen.</p>
<p>Viel Spaß auf Ihrem Weg!</p>
<p>The post <a href="https://seistartklar.de/tausche-berufung-gegen-jobfrust/">Tausche Berufung gegen Jobfrust!</a> appeared first on <a href="https://seistartklar.de">STARTKLAR</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erlebe deine Stärken!</title>
		<link>https://seistartklar.de/erlebe-deine-staerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Römer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 May 2017 22:14:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Stärken]]></category>
		<category><![CDATA[Surfen]]></category>
		<category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://seistartklar.de/?p=1578</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der gezielte Einsatz Deiner Stärken ist entscheidend für Deinen Erfolg und Zufriedenheit im Beruf. Wie mir diese Erkenntnis dabei geholfen hat, meine eigene Berufung zu finden und wie auch Du Deinen Zielen ein ganzes Stück näher kommst kannst, darüber habe ich mich mit Sara von Happy Planties unterhalten. Hört rein in Ihren Podcast!</p>
<p>The post <a href="https://seistartklar.de/erlebe-deine-staerken/">Erlebe deine Stärken!</a> appeared first on <a href="https://seistartklar.de">STARTKLAR</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen scheinen in ihren Jobs unglücklich zu sein. Immer häufiger müssen Arbeitnehmer eine Auszeit nehmen, weil sie dem Druck im Job nicht mehr gewachsen sind. Woran liegt das? Geht es dir vielleicht auch so? Oder hast du gerade deine Ausbildung beendet und möchtest deinen Berufseinstieg ganz bewusst planen, um genau diese Situation zu vermeiden?</p>
<p>Dann solltest du dir unbedingt das Interview mit Daniela Römer anhören!<br />
Sie ist systemischer Coach, Trainerin und Strength Finder Coach und <strong>hilft Menschen dabei einen Job zu finden, der sie zufrieden macht</strong>. Außerdem arbeitet sie mit Unternehmen zusammen, die ihre Teams oder Mitarbeiter produktiver und zufriedener machen möchten. Ihr Coaching verknüpft sie so oft wie möglich mit Outdoor-Elementen, wie z.B. Klettern oder Surfen.</p>
<p>Im Interview erklärt Daniela ihre Sichtweise für die große Unzufriedenheit vieler Arbeitnehmer und <strong>gibt dir ganz konkrete Tools an die Hand, mit denen du dein Verhältnis zum Job reflektieren kannst</strong>. Auf die Frage, was man für mehr Zufriedenheit im Job tun kann, sagt Daniela „finde deine Stärken heraus”! Deshalb arbeitet sie mit dem Gallup StrenghtsFinder, einem Persönlichkeitstest, der dir hilft deine Talente herauszufinden. Wie das funktioniert und was du mit dem Ergebnis machen kannst, erklärt sie dir im Interview.</p>
<h3>Das Interview</h3>
<p><iframe src="https://www.happyplanties.de/?powerpress_embed=2005-podcast&amp;powerpress_player=mediaelement-audio" width="640" height="30" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>The post <a href="https://seistartklar.de/erlebe-deine-staerken/">Erlebe deine Stärken!</a> appeared first on <a href="https://seistartklar.de">STARTKLAR</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
